Die Hassgalerie I

Zusammen mit dem Ende der Ferien geht auch eine Art der Blockade in meinem Kopf davon. Was mir im Laufe eines Schultages passiert inspiriert mich mehr als wochenlange Kunstbetrachtung. Man braucht
sich nur die Menschen ansehen und schon kocht in einem wieder dieser Zorn hoch der Welten verbrennen könnte, gebündelt aber ein etwas beständigeres Ergebnis zufolge hat.

Hassgalerie Part I - zum zoomen, klicken
Wild schmiert Tinte auf das Papier, bebend forme ich Qual, Leid, Schmerz und Tod, nur mit einem Stift. Wenn der Hass abgeklungen ist, ich aufhöre zu zittern und mich langsam wieder fasse geht es an die Feinarbeit. Schattierungen beginnen dem Bild eine Räumlichkeit zu geben, Schraffuren machen es gerade realistisch genug. Nur nicht zuviel Symetrie, Chaos! Chaos! Chaos! 
Mein Hass bekommt das Gesicht das ihm zusteht, nur er lässt mich so impulsiv arbeiten. In seiner Fratze vereinen sich meine Gefühle, die ich dieser Welt entgegenzubringen, nicht umhin komme. Und so schreit er, frei und doch ein Gefangener. Er bleibt ein freier Charakter, doch das Blatt und meine Fertigkeiten werden ihn immer einschränken. Niemals wird er wirklich dem entsprechen was er seien sollte: Stark, ungezügelt,  lodernd und flüchtig.



Manchmal ist das Zeichnen ein guter Weg um nicht völlig am Rad zu drehen. Gute Nacht

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