Gemälde: Kein Anlass

Guten Abend liebe Leser_Innen,

nachdem es hier in den letzten Wochen fast ausschließlich Skizzen und Grafiken zu sehen gab, möchte ich Euch heute zur Abwechslung mal wieder ein Gemälde vorstellen. Nachdem die fabelhafte Anna Maria vor einiger Zeit den begründeten Hinweis zu verstehen gab, meine Kommentare zu den Bildern nähmen zu viel der Interpretation voraus, entschloss ich mich dazu, selbige stärker dem handwerklichen als dem inhaltlichen Aspekt der Bilder zu widmen. Ist das im Sinne aller Interessierten? Lasst gerne eine Anmerkung da.

Das gute Stück heißt „Kein Anlass“ und ist am Abend des 7. Mai diesen Jahres entstanden. Die Maltechnik ist eine Mischtechnik aus Chinatusche und Acrylfarbe auf einer nicht grundierten Hartfaserplatte. Diese Technik gestattete mir, sehr impulsiv zu arbeiten und besser auf spontane Eingebungen zu reagieren. 

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche und freue mich auf nächsten Samstag.
Euer
Linus Misera

Kein Anlass


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Kommentare:

  1. Hey !!! Vielen dank, dass du mich auf deinem blog verlinkt hast :D .....zum bild : es wirkt durchaus impulsiv , ich musste sofort an eine angespannte situation denken, in der diese beiden figuren stecken könnten, eine art höhepunkt in einem drama, jeden moment könnte einer abdrücken....! Aber ...auch wenn es extreeeem krank klingt, musste ich irgendwie an diese kannibalen geschichte in rotenburg denken .... Friss und stirb ... Vielleicht auch durch die farben die du verwendet hast, dieses wasserleichengrau und dieses erdbraun ....irgendwie eine makabere ( auf interessante art und weise) kombination :) also mir gefällts!!! ....ich hoffe es wird endlich mal mehr kommentare hier geben , würde echtmal gerne andere meinungen darüber lesen :) lieben gruß anna maria und nochmals danke :D

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    1. Es war eine gute Idee von Dir, mich um Interpretationsansätze zu drücken. Es ist einfach viel interessanter, was andere über die Bilder denken. Inspiriert hatte mich Orwells 1984. Die Überwachunskameras, die Du mit Recht zu Schusswaffen umdeutest, sollten einen Kontrast zu dem diharmonischen Versuch der Liebenden bilden, unter Umständen der Repression eine Beziehung zu führen. Der Bezug zum Rothenburg-Vorfall ist sehr anregend, ein wirklich guter Gedanke.

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  2. Hehe :) gern geschehen, george orwells 1984 war und wird immer eines meiner liebsten bücher bleiben , ich werde nie dieses gefühl vergessen was ich während des lesens hatte... In so einer welt würde ich zugrunde gehen ! Dein bild wirkt ebenso sehr be - und erdrückend und man wartet auf etwas, was möglicherweise passieren wird, als stünde jemand vor deiner tür, du kannst ihn nicht sehen, aber spührst, dass dort jemand ist .... Und das mit der kannibalensache ist mir einfach urplötzlich in den kopf geschossen, wer weis, was hinter verschlossenen türen vorgeht...wer weis wie oft wir fast zeuge von dramatischen höhepunkten sind ! Hinter jeder tür kann so etwas wie kannibalismus passieren .... Urgs :s

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