Stimmungsbild: Der Ballsaal der Finsternis

Guten Tag liebe Leser_Innen, 

heute Nacht geht es für mich und eine fabulöse Begleitung auf Wanderschaft in die dunklen Gefilde der hannoverschen Diskothekenland-schaft. Ziel unserer Fahr ist der „Ballsaal der Finsternis“, vormals „Darkon“ genannt, der nun schon länger im schönen Linden residiert. Besagte Örtlichkeit ist ein überaus gemütlicher Treffpunkt für alle Facetten der nokturnen Randkultur und eine der wenigen Szenediskos, die den Wurzel der schwarzen Szene noch treuen Tribut zollen. Zu verdanken ist das der guten Seele des Ballsaals, Bullo, der schon in schwarzen Untergrund daheim war, als die Bewegung noch frisch und jung war. Das merkt man. Ein Besuch im Ballsaal ist wie eine Reise in die Vergangenheit einer Szene, die heute doch vielerorts allzu trivialisert und kommerzialisiert wird. Ich freue mich auf den Abend und hoffe, dass auch Ihr Euch gut amüsieren werdet. 

Es winkt mit dem Leichentuch, 
Euer Linus Misera

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