Stimmungsbild: Und so finde ich doch am Ende kein Licht.

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

ich weiß, dass Ihr hauptsächlich hier seid, um Euch Bilder anzusehen und nicht um Euch Gewinsel aus den Tiefen meiner Stimmungskrise anzuhören. Trotzdem muss es irgendwo hin. Es tut mir Leid. 

Es geht bergauf und wieder bergab. Ich fange ein Bild an und bin zufrieden. Zwar ist noch nicht genau klar, wohin es gehen soll aber es sieht vielversprechend aus. Dann stagniert es irgendwann ganz plötzlich, ich bemerke, dass sich wieder die gleichen Motive wie immer eingeschlichen haben. Sehe meine Bildsprache auf eine Handvoll redundanter Stereotypen reduziert. Davon unaufmerksam geworden, mache ich einen kleinen, vielleicht auch unbedeutenden Fehler. Dann noch einen. Wut greift nach dem Pinsel und ruiniert das ganze Bild. Ein Schrei bricht sich Bahn, ich trete gegen das Klavier und werfe den Pinsel quer durch den Raum. Dann werfe ich mich selbst aufs Bett, liege eine Zeit mit dem Gesicht nach unten da. „Keine Liebe“, sage ich Ich habe keine Liebe mehr in mir. 
Und der Prozess beginnt von Vorn. 

Liebt einander, Ihr habt ja keine Ahnung, was das wert ist.

Gute Nacht, 
Euer Linus

Lovett - „Eye of the Storm“

1 Kommentar:

  1. Hey huu Linus.

    Ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen und habe deine klasse Zeichnungen entdeckt. Sie sind wirklich wundervoll. Besonders deine Skizzen habens mir angetan - Skizzen wirken immer so schön "spontan". Du zeichnest mit viel Fantasie und Liebe, das sieht man den Zeichnungen sofort an. Ich zeichne auch gerne, allerdings bin ich da nicht ganz so fantasiereich.
    Auch dein Musikgeschmack gefällt mir - besonders Marilyn Manson, auch bei mir gehört er zur festen Playlist :)

    Ich bin auf weiter Zeichnungen gespannt ;)

    Liebe Grüße. Jani
    http://janis-allerlei.blogspot.de/

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