Stimmungsbild: Atem aus dem Nexus

Guten Abend liebe Leser_Innen, 

es gibt derlei viele Magazine aus dem Hades des eiligen Schmierenjournalismus, die dieser Tage die Ansicht zu verkaufen suchen, das Schicksal des Menschen hinge am Kalender. „Das neue Jahr bringt ihnen Freude“, „2013 stehen ihre Sterne günstig“ und all jener Unfug. 

An solchem Eso-Fatalismus, solchem Kalender-Hokus-Pokus glaube ich mit keiner Faser meines jungen Verstandes. Sogar gehe ich so weit, zu sagen, dass nicht einmal die zweifelhaften Verfasser solcher Horoskope selbst wirklich überzeugt von dem sind, was sie da in ihre Tastatur erbrechen. Viel mehr ist ein harmloser Mumpitz einfach schneller verfasst und füllt so stapelweise Printmedien für die willensschwache Käuferschaft. 

Dennoch will ich fast meinen, der Jahreswechsel habe mich motiviert. Die Schablone, die wir mit dem Kalender an unsere Welt anlegen, führt mir mit dem Anbruch eines neuen Kapitels glaubhaft vor Augen, dass man am vermeintlichen Ende eines Ganges doch nur um eine weitere Ecke biegt. 

So ist es auch dieses Mal geschehen. Ich kann wieder arbeiten, was seit einer Stunde regsamen Ausdruck in einer verheißungsvollen Skizze findet. Mit frohem Mut hoffe ich, Euch das Ergebnis am Samstag zeigen zu können. 

Mögen die Klänge und Bilder von „Tool“ Euch in die Nacht hinausbegleiten. Doch geht nicht zu weit und schaut bald wieder rein.

Alles Gute, 

Euer Linus Misera


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