Stimmungsbild: Braunschweiger Tagebuch Teil I

Guten Abend liebe Leser_Innen,

jetzt will ich ein wenig erzählen, was sich so in Braunschweig ereignet hat. Als ich an der Hochschule für bildende Künste ankam, schwer mit Material und Reiseutensilien bepackt, kannte ich niemanden. In der Aula der HBK hatten sich bereits knapp hundert junge Menschen eingefunden. 
Das Programm, das wir alle durchlaufen sollten, gliederte sich in zwei Teile. In verschiedenen Werkstattkursen hatte wir die Möglichkeit, die Hochschule näher kennenzulernen. Im Umkehrschluss sollte die Hochschule uns wiederum im „freien Arbeiten“ kennenlernen. 
Nachdem ich mich für einen Werkstattkurs im Fachbereich Siebdruck eingeschrieben hatte, machte ich einen Rundgang mit und unterhielt mich angeregt mit einem jungen Mann, der mich von einem Poetry Slam in Erinnerung hatte. Der Eindruck, den ich dabei von der HBK bekam war gut. Der Tonfall ist, anders als in Leipzig, sehr locker und libertär. Zwar sind die Gebäude kein architektonisches Glanzstück aber solche muss man in Braunschweig ohnehin lange suchen. 
Als mein Werkstattkurs, wo ich mit anderen zusammen ein Buch aus eigenen Skizzen gedruckt hatte, beendet war, kontaktierte ich Max. Max gehörte zu den Studenten, die den Frühstartlern regelmäßig für eine Nacht ein Dach über dem Kopf bieten. Sein Mitbewohner hatte es ihm gleichgetan, sodass wir schlussendlich Sechs Leute in der WG waren. Wir sechs zogen nach einer kleinen Stärkung in die Kawa Bar, die lokale Studentenkneipe.

Soweit, so gut.
Morgen geht's weiter.
Alles Gute, 
Euer Linus Misera


Bildquelle: http://www.hbk-bs.de/aktuell/fruehstart-kunst-2013/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Was ist Eure Meinung? Lasst es mich wissen.